Stöcke sind das Einfachste an der Skiausrüstung, doch die richtige Länge hilft bei Gleichgewicht und Rhythmus. Viele Skilehrer unterrichten am ersten Tag ohne Stöcke und führen sie ein, sobald du den Pflug kannst.
Wofür sind Skistöcke da?
- Rhythmus und Timing der Kurve (der „Stockeinsatz“)
- Anschieben auf flachen Stücken und in der Liftschlange
- Aufstehen nach einem Sturz
- Gleichgewicht beim Gehen in Skischuhen
Die richtige Länge
Dreh den Stock um und greif ihn unterhalb des Tellers, den Griff auf dem Boden. Der Ellbogen sollte einen Winkel von etwa 90° bilden. Oder nutze diese grobe Formel: Körpergröße (cm) × 0,68–0,7.
| Deine Größe | Stocklänge |
|---|---|
| 150–157 cm | 105–110 cm |
| 158–165 cm | 110–115 cm |
| 166–173 cm | 115–120 cm |
| 174–181 cm | 120–125 cm |
| 182–189 cm | 125–130 cm |
| 190 cm und mehr | 130–135 cm |
Materialien
- Aluminium: günstig, robust, verbiegt sich statt zu brechen. Ideal für Anfänger.
- Carbon / Composite: leichter und teurer; kann bei einem Schlag brechen.
- Teleskopstöcke: für Skitouren und zum Teilen in der Familie.
Schlaufen und Teller
Steck die Hand von unten durch die Schlaufe und greif den Stock über dem Band. Kleine Teller sind für präparierte Pisten; große Tiefschneeteller verhindern, dass der Stock im tiefen Schnee versinkt. Im Schlepplift hältst du beide Stöcke in der äußeren Hand.
Snowboarder benutzen keine Stöcke. Langlaufstöcke sind viel länger — siehe Langlauf.


