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Eine Woche ist die klassische Dauer des ersten Skiurlaubs, und sie ist ideal: genug Zeit, um von null bis zum sicheren Befahren leichter Pisten zu kommen. Dieser Plan geht von einem Gruppenkurs an jedem Vormittag aus, funktioniert aber auch mit Privatunterricht.
Jeder lernt in seinem Tempo. Wenn du hinter dem Plan liegst, ist das völlig in Ordnung — wiederhole den Tag. Bist du voraus, genieß es, aber lass die Pause nicht ausfallen.
Tag 0: Anreise
- Hol die Leihausrüstung am Vorabend ab — dann ist im Verleih weniger los.
- Prüf Treffpunkt und Uhrzeit der Skischule.
- Dreh eine Runde an der Talstation und finde Lifte, Skidepots und den Übungsbereich.
- Trink Wasser, iss gut und geh früh schlafen. Wenn du hoch oben bist, lass es ruhig angehen. Siehe Tipps zur Höhe.
Tag 1: die Grundlagen
Skifahrer: Ski an- und ausziehen, gehen, gleiten, im Pflug bremsen, erster Zauberteppich. Snowboarder: Stand, Bindung schließen, anschieben, Abrutschen auf der Fersenkante.
Nachmittags: eine Stunde Üben im Übungsbereich, dann Schluss. Abends dehnen.
Tag 2: erste Kurven
Skifahrer: Pflugbögen, verbinden, erster Schlepplift. Snowboarder: Abrutschen auf der Zehenkante, fallendes Blatt auf beiden Kanten.
Rechne mit Muskelkater in den Oberschenkeln (Skifahrer) oder schmerzenden Handgelenken und Po (Snowboarder). Völlig normal.
Tag 3: Tschüss, Übungsbereich
Skifahrer: erste grüne oder leichte blaue Piste, erster Sessellift, Tempo über die Kurvenform kontrollieren. Snowboarder: Girlanden und erste verbundene Kurven auf einem flachen Hang.
Das ist oft „der Tag des großen Durchbruchs“. Feier ihn!
Tag 4: Pause oder halber Tag
Am vierten Tag sind die Muskeln müde, und die meisten Verletzungen kommen mit der Erschöpfung. Überleg dir einen halben Tag: vormittags Unterricht, nachmittags Spa, Schneeschuhe, Eislaufen oder eine Panoramafahrt mit der Gondel.
Tag 5: Kilometer auf blauen Pisten
Skifahrer: längere Abfahrten auf leichten blauen Pisten, in der Schrägfahrt werden die Ski parallel. Snowboarder: verbundene Kurven auf grünen und leichten blauen Pisten, Sessellifte und Ziehwege.
Nachmittags: Fahr die Pisten aus dem Kurs mit Freunden oder Familie nach.
Tag 6: festigen
Ein „Touren“-Tag mit dem Skilehrer: mehrere Pisten verbinden, vielleicht zum Mittagessen in eine Berghütte. Manche Schulen beenden die Woche mit einem kleinen Rennen oder einer Videoanalyse. Wenn die Bedingungen perfekt sind, kannst du eine kurze rote Piste probieren.
Ein Tagesablauf, der funktioniert
| Uhrzeit | Aktivität |
|---|---|
| Vormittag | Aufwärmen (5 Minuten Beinschwingen und Kniebeugen) und Unterricht |
| Mittag | Richtiges Mittagessen, Wasser und 45–60 Minuten Pause |
| Nachmittag | 1–2 Stunden Üben auf bekannten Pisten |
| Vor 15:30 | Aufhören, solange du noch Kraft hast |
| Abend | Dehnen, Handschuhe und Schuhe trocknen, früh schlafen |
Und wenn das Wetter schlecht ist?
- Schneefall / diffuses Licht: Fahr nahe an den Bäumen, dort sieht man Konturen besser. Nutze eine Scheibe für schlechte Sicht (Ratgeber zu Skibrillengläsern).
- Große Kälte: kürzere Abfahrten, mehr Pausen und heiße Getränke. Achte auf Anzeichen von Erfrierungen.
- Starker Wind: Die oberen Lifte können schließen; Übungsbereiche bleiben meist offen.
Nach der Woche
Die meisten Anfänger fahren am Ende ihrer ersten Woche blaue Pisten mit kontrollierten Kurven. Der nächste Schritt sind Parallelschwünge und rote Pisten, oft schon beim zweiten Urlaub.



