Auf dieser Seite
  1. Tag 0: Anreise
  2. Tag 1: die Grundlagen
  3. Tag 2: erste Kurven
  4. Tag 3: Tschüss, Übungsbereich
  5. Tag 4: Pause oder halber Tag
  6. Tag 5: Kilometer auf blauen Pisten
  7. Tag 6: festigen
  8. Ein Tagesablauf, der funktioniert
  9. Und wenn das Wetter schlecht ist?
  10. Nach der Woche

Eine Woche ist die klassische Dauer des ersten Skiurlaubs, und sie ist ideal: genug Zeit, um von null bis zum sicheren Befahren leichter Pisten zu kommen. Dieser Plan geht von einem Gruppenkurs an jedem Vormittag aus, funktioniert aber auch mit Privatunterricht.

Jeder lernt in seinem Tempo. Wenn du hinter dem Plan liegst, ist das völlig in Ordnung — wiederhole den Tag. Bist du voraus, genieß es, aber lass die Pause nicht ausfallen.

Tag 0: Anreise

  • Hol die Leihausrüstung am Vorabend ab — dann ist im Verleih weniger los.
  • Prüf Treffpunkt und Uhrzeit der Skischule.
  • Dreh eine Runde an der Talstation und finde Lifte, Skidepots und den Übungsbereich.
  • Trink Wasser, iss gut und geh früh schlafen. Wenn du hoch oben bist, lass es ruhig angehen. Siehe Tipps zur Höhe.

Tag 1: die Grundlagen

Skifahrer: Ski an- und ausziehen, gehen, gleiten, im Pflug bremsen, erster Zauberteppich. Snowboarder: Stand, Bindung schließen, anschieben, Abrutschen auf der Fersenkante.

Nachmittags: eine Stunde Üben im Übungsbereich, dann Schluss. Abends dehnen.

Tag 2: erste Kurven

Skifahrer: Pflugbögen, verbinden, erster Schlepplift. Snowboarder: Abrutschen auf der Zehenkante, fallendes Blatt auf beiden Kanten.

Rechne mit Muskelkater in den Oberschenkeln (Skifahrer) oder schmerzenden Handgelenken und Po (Snowboarder). Völlig normal.

Tag 3: Tschüss, Übungsbereich

Skifahrer: erste grüne oder leichte blaue Piste, erster Sessellift, Tempo über die Kurvenform kontrollieren. Snowboarder: Girlanden und erste verbundene Kurven auf einem flachen Hang.

Das ist oft „der Tag des großen Durchbruchs“. Feier ihn!

Tag 4: Pause oder halber Tag

Am vierten Tag sind die Muskeln müde, und die meisten Verletzungen kommen mit der Erschöpfung. Überleg dir einen halben Tag: vormittags Unterricht, nachmittags Spa, Schneeschuhe, Eislaufen oder eine Panoramafahrt mit der Gondel.

Tag 5: Kilometer auf blauen Pisten

Skifahrer: längere Abfahrten auf leichten blauen Pisten, in der Schrägfahrt werden die Ski parallel. Snowboarder: verbundene Kurven auf grünen und leichten blauen Pisten, Sessellifte und Ziehwege.

Nachmittags: Fahr die Pisten aus dem Kurs mit Freunden oder Familie nach.

Tag 6: festigen

Ein „Touren“-Tag mit dem Skilehrer: mehrere Pisten verbinden, vielleicht zum Mittagessen in eine Berghütte. Manche Schulen beenden die Woche mit einem kleinen Rennen oder einer Videoanalyse. Wenn die Bedingungen perfekt sind, kannst du eine kurze rote Piste probieren.

Ein Tagesablauf, der funktioniert

UhrzeitAktivität
VormittagAufwärmen (5 Minuten Beinschwingen und Kniebeugen) und Unterricht
MittagRichtiges Mittagessen, Wasser und 45–60 Minuten Pause
Nachmittag1–2 Stunden Üben auf bekannten Pisten
Vor 15:30Aufhören, solange du noch Kraft hast
AbendDehnen, Handschuhe und Schuhe trocknen, früh schlafen

Und wenn das Wetter schlecht ist?

  • Schneefall / diffuses Licht: Fahr nahe an den Bäumen, dort sieht man Konturen besser. Nutze eine Scheibe für schlechte Sicht (Ratgeber zu Skibrillengläsern).
  • Große Kälte: kürzere Abfahrten, mehr Pausen und heiße Getränke. Achte auf Anzeichen von Erfrierungen.
  • Starker Wind: Die oberen Lifte können schließen; Übungsbereiche bleiben meist offen.

Nach der Woche

Die meisten Anfänger fahren am Ende ihrer ersten Woche blaue Pisten mit kontrollierten Kurven. Der nächste Schritt sind Parallelschwünge und rote Pisten, oft schon beim zweiten Urlaub.